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Diakoniewerk Gallneukirchen Österreich

Das Diakoniewerk Gallneukirchen Österreich hat Mitarbeiterinnen vom Hausfür Senioren Linz und Wels die Weiterbildung zur zertifizierten Anwenderin (Praxisbegleiterin) Original MH Kinaesthetics durch den Pflegefachexperten Wolfgang Götzfried ermöglicht. (im Bild rechts aussen)
Das Ziel der Weiterbildung, die sich über einen Zeitraum von 6 Montaten erstreckte, ist der Aufbau von interner Kompetenz. Heißt also, Gesundheistentwicklung für die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz (lernen Gewicht zu bewegen anstatt zu heben) und auch Verbesserung/Anpassung der Lebensalltagsaktivitäten der Bewohner.
Alle Mitarbeiterinnen haben mit speziellen Pflegfachthemen, die Sie schon in Ihren Einrichtungen implementiert haben, den Präsentationstag gestaltet und Ihr Zertifikat entgegengenommen.

Erarbeitete Fachthemen:

au J. (PZ Nidelbad) wählte Ihr Fachthema:

Gestürzt -und jetzt-?,
weil sich in Ihrer langjährigen Berufserfahrung viele Situationen ergaben bei denen Sie sich die Frage stellte; Wie kann ich mit wenig Kraftaufwand den gestürzten Bewohner vom Boden auf einen Stuhl bringen. Sie beobachtete an sich selbst, dass Ihre Rückenschmerzen und die der Mitarbeiten deutlich minimiert wurden, auch die Bewohner äußern dass die Mobilisation nicht mehr mit Schmerz assoziiert wird. In der Praxis führt sie wöchentlich im Team einen Austausch über MH Kinaesthetics Fachthemen durch.



2. Herr R. (PZ Nidelbad) wählte sein Fachthema:
Einheitliche Anwendung von Hilfsmitteln, ein Projekt zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz!
Da Ihm aufgefallen ist das Hilfsmittel nicht immer helfen, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, bis zum Ende 2014 alle Mitarbeiter des Pflegezentrums Nidelbad im Umgang mit den hausinternen Hilfsmitteln zu instruieren.
Sein Ziel ist, Verletzungen zu vermindern und gleichzeitig die Ressourcenförderung der Mitarbeitern sowie der Bewohner mit gezielten Hilfsmitteln die Eigenbewegung der Bewohner zu gewährleisten.


3. Frau T. (PZ Nidelbad) wählte Ihr Fachthema:
Atemunterstützendes und Tonus reduzierendes Angebot am Beispiel der inkompletten Bauchlage.
Sie entschied sich für dieses Thema als Sie bemerkte dass viele Bewohner welche sie betreute einen hohen Muskeltonus und eine oberflächliche Atmung hatten.
Nach der Implementierung im Team wird diese Art der Positionierung regelmässig angewendet, da sie eindeutige positive und beobachtungsbare und messbare Ergebnisse bei der erhöhten Sauerstoffsättigung und der Reduktion des Muskeltonus der Bewohner feststellte.


4. Frau T. (PZ Nidelbad) wählte Ihr Fachthema: Dekubitus und pneumonie prophylaktisches Angebot am Beispiel der Duodorsalen Positionierung nach Wolfgang Götzfried.
Als sie das erste Mal im Aufbaukurs mit dieser Positionierung konfrontiert wurde, war sie von Anfang an begeistert, wie viele Prophylaxen durch diese eine Positionierung abgedeckt werden, der Mensch dabei aber in seiner eigenen Bewegung nicht eingeschränkt wird.
Nach der Implementierung im Team, stellte Sie nachweisbar fest, dass die Dekubitus Vorfälle bei den Bewohnern zurück gingen, Sauerstoffsättigungen stiegen und sich der Muskeltonus bei den Bewohnern reduzierte, somit die Eigenbewegung zunahm.


5. Herr T. (PZ Nidelbad) wählte sein Fachthema:
Schluckfördernde und atemunterstützende Sitzposition im Stuhl als auch im Bett.
Da Bewohner gelegentlich auch im Bett die Mahlzeiten zu sich nehmen dürfen fiel Ihm auf, dass Sitzen nicht gleich Sitzen ist und manche Bewohner eine Schluckunterstützung benötigen.

Er beobachtete dass mit dieser Positionierung nach der Implementierung im Team, die Bewohner einem besseren Schluckreflex, die Atmung tiefer, der Stoffwechsel angeregter und die Verdauung gefördert wird.

6. Herr V.l (Bibelheim, Männedorf) wählte sein Fachthema:
Fortbewegung und Unterstützung von Rückenlage in den Rollstuhl für Menschen mit Hemiplegie, weil er in seiner langjährigen Berufserfahrung viele Menschen mit dieser Diagnose einen Teil ihres Lebens begleiten durfte. Er setzte sich sehr mit der Frage auseinander:" Was verändert sich, wenn ich etwas verändere?".
Er ist dabei dieses Thema den Mitarbeiter näher zu bringen, da es sein Blickfeld enorm erweitert hat.

7. Frau H. (PZ, Nidelbad) wählte Ihr Fachthema:
Schlafunterstützendes Angebot durch 40°-Seitenpositionierung, da Sie viel im Spätdienst arbeitet und es ihr ein wichtiges Anliegen ist, die Bewohner so zu positionieren, dass sie in Ihrer eigenen Bewegung nicht eingeschränkt sind und sie gut schlafen können ohne ständig durch den Positionswechsel der Pflegenden gestört zu werden. Das Team wird wöchentlich von Ihr instruiert, es werden Lernzyklen mit den Mitarbeitern durchgeführt.


8. Frau G. (PZ, Nidelbad) wählte Ihr Fachthema:
Das interne Curriculum für die Auszubildenden mit den Prinzipien von MH Kinaesthetics zu verknüpfen, da Frau G. seit knapp vier Jahren für die Betreuung der Lernenden auf der Abteilung zuständig ist.
Ihr ist es ein grosses Anliegen die eigenen Bewegungen sowie die der Klienten unter dem Blickpunkt der Verbesserung der Alltagaktivitäten zu stellen.
Sie hat sich entschieden einmal wöchentlich eine Art Fallbesprechung mit dem Bezug auf MH Kinaesthetics im Team sowie mit den Lernenden anhand des MH Kinaesthetics Lernzyklus, Bewegungsressourcen zu analysieren.


Die Herausforderung für die Teilnehmenden war gross als es plötzlich nicht mehr darum ging begleitet zu werden sondern darum, wie Ich selbst Mitarbeiter in der Praxis begleite und Ihre Fähigkeiten in den Vordergrund zu bringen.

Um sich mit diesen Rollenwechsel vertraut zu machen, benötigte es die Vertiefung des Konzeptverständnisses, viele Bewegungserfahrungen unter den Teilnehmenden und in der Praxis mit Mitarbeitern.

Ausserdem wurde durch die Lernzyklusgestaltung ein Ablauf erarbeitet welcher den zertifizierten MH Kinaesthetics Anwendern eine grosse Stütze gab sich in der Rolle der Praxisbegleiter einzufinden.

Die Absolventen des 1. MH Kinaesthetics Zertifizierungskurses, der am 07. Mai 2014 abgeschlossen wurde, bedanken sich bei der Pflegedienstleitung Frau N., bei der Einrichtungsleitung und dem Trainer Herr Götzfried, dass Sie in Zukunft eine noch verantwortlichere Rolle bei der Gesundheitsentwicklung im Hause übernehmen dürfen.

Bild: V.f.d.I.: ZaK Nicole H., Wolfgang Götzfried

Sie erreichen mich gerne telefonisch unter:

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